
Entstehung der Gemeindeversammlung
Gemünden am Main
Gründung
Am 17. Dezember 2025 wurde vor der Scherenberghalle in Gemünden am Main durch engagierte Bürgerinnen und Bürger die Gemeindeversammlung Gemünden am Main gegründet. Grundlage ist Artikel 28 des Grundgesetzes, der das Selbstbestimmungsrecht der Gemeinden garantiert. Alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt sind automatisch Mitglieder.
Auslöser
Der Anlass war der Kauf des ehemaligen AOK-Gebäudes in der Friedenstraße 12 durch den Landkreis Main-Spessart.
Ursprünglich sollte das Gebäude für das Kreisseniorenzentrum genutzt werden.
Später wurde bekannt, dass es für die Unterbringung von Geflüchteten vorgesehen ist.
Dies führte bei vielen Bürgerinnen und Bürgern zu Irritationen.
Presseberichte (z. B. Main-Post vom 25.09.2025) sind im Bereich Dokumente einsehbar.
Bürgerinitiative
Ab Mitte Oktober 2025 startete eine freie Umfrage in rund zehn Geschäften im Stadtgebiet.
Über 500 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich.
Ziel: Mehr Mitspracherecht auf kommunaler Ebene einfordern.
Eine Woche vor der Bürgerversammlung wurden die Ergebnisse dem Bürgermeister vorgelegt.
Öffentliche Abstimmung
Am 17. Dezember 2025 fand im Anschluss an die Bürgerversammlung eine öffentliche Abstimmung statt:
Organisiert von parteiunabhängigen Bürgern.
Ziel: Den Bürgerwillen sichtbar machen und die Einrichtung einer Gemeindeversammlung prüfen.
Ergebnis: Deutliche Zustimmung für die Gründung der Gemeindeversammlung gemäß Artikel 28 GG.
Die detaillierten Ergebnisse sind im Bereich Dokumente / Offener Brief einsehbar.
Zweck der Gemeindeversammlung
Die Gemeindeversammlung dient als ergänzendes Organ neben den gewählten Vertretern:
Stärkung der Bürgerbeteiligung.
Sicherstellung der Transparenz in kommunalen Entscheidungen.
Unterstützung der Stadtverwaltung bei der Umsetzung des Bürgerwillens gegenüber übergeordneten Behörden.